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Agrarpolitiker und Fachexperten besichtigten Versuchsfeld

Am 18.08.2020 trafen sich Vertreter der Landwirtschaftskammer und des Ministeriums gemeinsam mit Lehrkräften der Landwirtschaftlichen Fachschule Hollabrunn bei einem Lokalaugenschein auf einem Kartoffelfeld der Fachschule Hollabrunn. Das Thema Krautregulierung bzw. Krautminderung in Kartoffeln stellt speziell im heurigen Jahr die Landwirte vor besondere Herausforderungen. Zum einen sind speziell im Osten des Landes, bedingt durch die trockenen Frühjahrsbedingungen, die Knollenansätze moderat ausgefallen und die wenigen Knollen durch die folgenden niederschlagsreichen Perioden entsprechend groß gewachsen. Zum anderen sorgt auch der im Raum stehende Verlust des Wirkstoffes Diquat für entsprechende Spannungen in der Kartoffelbranche.

In der Landwirtschaftlichen Fachschule Hollabrunn wurde deswegen ein entsprechender Versuch angelegt, um chemische als auch mechanische bzw. physikalische Alternativen zu testen bzw. hinsichtlich ihrer Praxistauglichkeit zu bewerten. Bei der Besichtigung der verschiedenen Varianten wurden auch die zunehmenden Herausforderungen bzw. die Auswüchse in der Kartoffelbranche diskutiert. Immer höhere Qualitätsanforderungen bei gleichzeitig schwieriger werden Produktionsbedingungen sorgen speziell bei den gegenwärtig niedrigen Erzeugerpreisen für entsprechend Unmut unter den Landwirten. Den Verantwortlichen aus der Politik wurde die Brisanz dieser Thematik durch die Eindrücke am Feld verdeutlicht.

 

Bild (Fraßl): (v.l.n.r) Gerhard Geschweicher (LFS HL), Franz Raab (LK NÖ), Harald Summerer, Franz Ecker (beide LFS HL), Paul Nemecek (Bauerndbund NÖ), Lorenz Mayr (LK NÖ), Georg Strasser (Bauernbund Österreich), Anika Kamptner (LK NÖ), Johannes Fankhauser (Landwirtschaftsministerium)